“Zumindest hätte ich gerne informiert worden sein”
Freiburgs Trainer Dubé wusste nichts von Hughes’ Einsatz
1:2 im Scoop gegen den HCD: Mit der Hoffnung auf unseren Nationaltorhüter im Strafraum verliert Team Canada sein zweites Spiel im Spengler Cup.
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Connor Hughes, der kürzlich sein Debüt in der Schweiz gab, gehört zu den Spots im Team Canada.
Nicole Vandenbrouck und Gregory Beaud
Das nächste Kapitel in der Geschichte unseres neuen Nationaltorwarts Connor Hughes. 68 Minuten vor dem Blowout gegen Davos twitterte Hockey Canada, dass die doppelte Staatsbürgerschaft in der kanadischen Box liegt. Genau zehn Tage nach seinem Debüt für die Schweiz in Freiburg (gegen Tschechien) gibt der 26-Jährige sein Debüt für das Team Canada.
Hockey Canada betont in dem Tweet höflich, dass Swiss Ice Hockey seine Erlaubnis dazu erteilt habe. Nationaldirektor Lars Weibel war nach Blick-Informationen zunächst dagegen. Aber das Unglaublichste: Der Trainer und Sportdirektor der Freiburger, Christian Dubé, wusste gar nichts vom Einsatz seines Torwarts! Eine halbe Stunde vor der ersten Konfrontation entgegnet der Kanadier: „Ich hätte mich zumindest gerne informiert.“
Denn am Vortag hieß es noch, dass das Team von Michael DiPietro pünktlich in Davos eintreffen werde. Das Angebot des HCD, Aeschlimanns Team zu testen, lehnten die Kanadier ab.
2:0 nach 115 Sekunden für Davos
Das Debüt von Hughes mit dem Team Canada und dem Spengler Cup hatte jedoch einen schlechten Start. Sie erwischen ihn unvorbereitet: Die ersten beiden Torschüsse sind goldrichtig. Davos führt nach nur 115 Sekunden mit 2:0. Der von den Lakers ausgeliehene Rowe trifft nach 31 Sekunden sogar.
Nach dieser misslungenen Anfangsphase beißen sich die Kanadier ins Spiel und treten vor HCD-Torhüter Aeschlimann immer wieder gefährlich auf. Unmittelbar vor Connollys Tor (abgelenkt von HCD-Jung) packt er ein paar starke Paraden aus.
Aber das kann Hughes auch. Parade gegen Knak (44.). Die Kanadier zogen ihn nach seiner unglücklichen Leistung beim 2:3 gegen Prag Hutchinson vor, um der zweiten Pleite zu entgehen. Doch sie tun genau das, obwohl Hughes danach fehlerfrei bleibt. Hauptsächlich, weil sich ihre Frustration langsam auszahlt und sie bestraft werden. Mit einem sechsten Feldspieler läuft ihnen die Zeit davon.
Fans: 6267.
Stier 1. (0:31) Rowe (Corvi) 1:0. 2. Bristedt (Rasmussen) 2:0. 38. Connolly (Kalynuk, Gregoire) 2:1.