Switch Review: Die dunkle Bedrohung

Geschütze gestemmt © Ubisoft

Das Debüt der Ubisoft-Nintendo-Kollaboration war ein kleiner Überraschungserfolg, wenn man bedenkt, dass die Reaktionen auf die Ankündigung eher spöttisch als euphorisch waren. Jetzt verdoppelt Ubisoft es mit einer offeneren Welt, freieren Bewegungen auf dem Spielfeld und einem überarbeiteten Fähigkeitsbaum.

Optisch bietet Sparks of Hope nicht viel mehr als sein bereits toll aussehender Vorgänger. Wenn der Switch jedoch angedockt ist, leidet er gelegentlich unter merklichen Bildratenproblemen. Aber nicht so sehr in den Kämpfen, sondern hauptsächlich in der Navigation der von Mario und seinen Freunden besuchten Planeten.

Luigi und die Kaninchenprinzessinnen © Ubisoft

Sie sind wie kleine Hub-Welten, so etwas wie offene Mini-Welten, in denen es Haupt- und Nebenquests zu erledigen gilt. Das macht zwar alles offener als der erste Teil, aber die Navigation ist noch schwächer. Während es weniger verzweigte Korridore hat, von denen einige aufgrund der starren Kamera schwer zu navigieren sind, hat es eine größtenteils sinnlose Open-World-Struktur. Die Quests sind entweder Kämpfe, die oft etwas zu einfach sind, oder klobige, aber unterhaltsame Quests.

Die Anpassung an das Kampfsystem war jedoch erfolgreich. Es ist immer noch ein rundenbasiertes Strategiespiel in XCOM, bei dem Sie bis zu vier Charaktere auf dem Spielfeld platzieren. Allerdings bewegen sich die Figuren nicht mehr in einem starren Raster, sondern frei innerhalb eines vorgegebenen Radius. Hinzu kommen die namensgebenden Funken, die Angriffen eine elementare Wirkung wie Feuer oder Wind verleihen.

Selfie…! © Ubisoft

Die Kampfsequenzen sind immer noch unverschämt unterhaltsam. Die Kurven sind kurz genug, um die Switch für eine kurze Zugfahrt auszupacken, aber eng genug, um Ihre Haltestelle zu verpassen, seien Sie also vorsichtig. Dank der unterschiedlichen Gegner und der unterschiedlichen Ziele innerhalb der Kämpfe – die Zone zu erreichen, alle Gegner plattzumachen oder die Runden zu überstehen – gibt es die nötige Abwechslung.

Es ist zu schade, dass die Rabbids über ihre bloße Existenz verärgert sind. Vor allem Rabbid Peach, die wegen ihrer Heilfähigkeiten ein nützliches Teammitglied ist, steht ihr mit jedem Satz im Weg. Wie ein 40-Jähriger, der versucht, einen TikTok-Influencer im Teenageralter zu schaffen. Und es ist und ist immer noch ein bisschen irritierend, dass man friedliche Charaktere wie Peach oder Luigi mit Waffen herumlaufen sieht. Peach greift nahe Feinde mit ihrer Umbrella Shotgun an und Luigi zündet einen entfernten Feind an, der schreiend davonrennt und Luigi ein “Oh yeah!” Trotzdem gibt es für das Switch-Publikum kaum einen Grund, Mario + Rabbids Sparks of Hope zu überspringen.

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