Tour de France, Etappe 12 Pidcock gewinnt in L’Alpe d’Huez, Vingegaard behält das Gelbe Trikot

Stand: 14.07.2022 18:59

Prestigeträchtiger Erfolg bei der Königsetappe der diesjährigen Tour de France: Tom Pidcock hat die 12. Etappe der Tour de France nach Alpe d’Huez gewonnen. Jonas Vingegaard bleibt der allgemeine Führer.

Prestigeträchtiger Erfolg bei der Königsetappe der diesjährigen Tour de France: Tom Pidcock hat die 12. Etappe der Tour de France nach Alpe d’Huez gewonnen. Neben 165,1 km von Briançon in der Alpe d’Huez mit drei Bergwertungen in der schwierigsten Kategorie traf der 22-Jährige vom Team Ineos Grenadiers auf den Südafrikaner Louis Meintjes und den ehemaligen Toursieger und Landsmann. Chris mit einem mutigen Start am Anfang des letzten Anstiegs für Froome.

In der Gesamtwertung kletterte Tadej Pogacar wieder auf den zweiten Platz, der Däne Jonas Vingegaard verteidigte souverän seine Gesamtführung und bleibt im Gelben Trikot. Neuer Dritter ist Geraint Thomas, ebenfalls aus Großbritannien.

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“Ein Etappensieg bei meiner ersten Rundfahrt, nicht schlecht, oder?” Pidcock sagte lächelnd bei der Ankunft: „Das ist definitiv einer meiner größten Tage, eines meiner größten Erlebnisse. .

Ciccone sammelt tolle Punkte auf dem Col du Galibier und dem Col de la Croix de Fer

Nach 33 Kilometern sammelte der Franzose Anthony Perez die 20 Bergpunkte am Col du Galibier, dem mit 2.642 Metern höchsten Berg der diesjährigen Tour de France, Zweiter wurde der Italiener Giulio Ciccone vor Meintjes. Für Pérez, Teamkollege von Geschke, sowie für Ciccone und Meintjes waren es die ersten Punkte der Bergwertung.

Gut 80 km weiter erreichte die Spitzengruppe die Bergwertung am Pass Croix de Fer. Ciccone klärte bei dieser Gelegenheit alle Punkte ab und lag zu diesem Zeitpunkt bis auf acht Punkte vor dem Führenden der Bergwertung, Simon Geschke.

Ruhe im Peloton, aber nur bis zum letzten Anstieg

Vingegaard, der seit dem Vortag das gelbe Trikot trägt, und seine Konkurrenten blieben bis zum letzten Anstieg zur Alpe d’Huez relativ ruhig. Diese blieb aber auch erhalten, weil das Team Vingegaard Jumbo Visma das Rennen jederzeit kontrollierte und den Ausstiegsversuchen potenziell gefährlicher Gegner sofort entgegenwirkte.

Daran änderte sich am Schlussanstieg wenig, während sich der Brite Tom Pidcock von der Spitzengruppe absetzte und den Tagessieg über die berühmten 21 Runden bis nach Alpe d’Huez erfolgreich fortsetzte.

Bardet verliert den Kontakt

Gegen Mitte des Anstiegs musste Romain Bardet, Gesamtzweiter, die Gruppe um Vingegaard und Tadej Pogacar, einen langjährigen Führenden, loslassen. Dreimal hat der Slowene versucht, Vingegaard wenige Kilometer vor dem Ziel anzugreifen, konterte aber souverän und zeigte keine Schwäche.

Etwas mehr als drei Minuten vor dem Tagessieger Pidcock erreichten Vingegaard und Pogacar gemeinsam den Zielbereich, sprinteten über Ciccone und verhinderten so, dass der Italiener weitere Bergpunkte sammelte. So beginnt Geschke die 13. Etappe mit dem Rotpunkttrikot des besten Kletterers. Pogacar wurde Fünfter, Vingegaard Sechster.

13. Etappe: Le Bourg d’Oisans – Saint-Étienne (192,6 km)

Die 13. Etappe beginnt am Freitag in Le Bourg d’Oisans. Die Via Grenoble verlässt die Alpen, Ziel ist nach knapp 200 Kilometern – im Vergleich zum wesentlich flacheren 12. Abschnitt – Kilometer Saint-Étienne.

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