Ab: 15.01.2023 16:34
Heute erwartet die Menschen an der Küste und auf den Inseln eine Sturmflut. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) prognostiziert, dass das Hochwasser einen Meter über dem Durchschnitt ansteigen wird.
Die Gefahr des vorübergehenden Seegangs wird voraussichtlich bis 22:00 Uhr andauern. Auch im Wesergebiet dürfte das Wasser um etwa einen Meter stärker steigen als der durchschnittliche Hochwasserstand, in der Elbe von einem auf 1,5 Meter, teilte das BSH am Sonntagnachmittag mit Unterdessen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung aufgehoben. Ein Sturm hatte im Laufe des Tages im Norden vor allem an der Küste und den Inseln Schleswig-Holsteins für Orkanböen gesorgt. Dort wurden an den DWD-Stationen mehrfach Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern gemessen. Auf der Insel Sylt hat der Sturm am Sonntagmorgen das Dach einer Tankstelle in der Nähe des Shuttle-Terminals beschädigt.
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Amtliche Unwetterwarnungen in Deutschland: eine Übersichtskarte aller Landkreise. Monat
Unwetter: Fähren bleiben im Hafen, Harzer Bergbahnen stehen still
Wegen des Sturms wurden am Nachmittag Fährverbindungen zwischen Neuharlingersiel und Spiekeroog vorgezogen, der Frisia Inselexpress nach Norderney und Juist wurde gestrichen: Inselfähren fuhren weiter. An der Ostseeküste, wo ebenfalls stürmisches Wetter herrschte, hat die Reederei Scandlines die Fahrten zwischen Rostock und Dänemark für den Nachmittag abgesagt. Im Harz waren am Sonntag Skilifte und Seilbahnen geschlossen, unter anderem am Wurmberg in Braunlage, am Matthias-Schmidt-Berg in St. Andreasberg und Bocksberg nach Hahnenklee.
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Wetter in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen: Vorhersage, Regenradar, PLZ-Suche und Unwetterwarnungen. Monat
Nächste Woche wird es im Norden kälter
Am Montag soll es kälter werden. In Mecklenburg-Vorpommern rechnen Experten mit Temperaturen zwischen 4 und 6 Grad, in Schleswig-Holstein und Hamburg um die 5 Grad. Im Altharz prognostiziert der DWD Temperaturen um die null Grad, Schnee könnte also fallen. Auch Wintersport könnte in den kommenden Wochen möglich sein.
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Die Windstärke wird in Beaufort gemessen. Die Sturmskala reicht von Flaute bis Orkan. Unsere Bildergalerie verrät, wie sich die einzelnen Etappen unterscheiden. Bildergalerie
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 15.01.2023 | 18:00 Uhr