Im Burgenland kommen 684 Autos auf 1.000 Einwohner. 68 Gemeinden und Städte liegen unter dem Landesdurchschnitt, wobei die Landeshauptstadt praktisch im Mittelfeld liegt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Kittsee ist Burgenlands Spitzenreiter mit dem niedrigsten Motorisierungsgrad.
„Eine dichte ÖPNV-Anbindung, eine gute Fahrradinfrastruktur, eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung in den Städten sowie eine intakte Nahversorgung und eine regionale verkehrssparende Planung helfen der Bevölkerung, möglichst viele Wege des Alltags ohne Auto bewältigen zu können und damit kostengünstig und klimaschonend”, erklärt VCÖ-Experte Michael Schwendinger.
Foto: BVZ
Die hohe Pkw-Dichte im Burgenland hängt laut VCÖ nicht nur von den privaten Haushalten, sondern auch von den ansässigen Unternehmen ab.
Unternehmen können ihre Bilanz deutlich verbessern, indem sie die betriebliche Mobilität steuern, indem sie öffentliche Verkehrsmittel für Geschäftsreisen nutzen, die Fahrzeugflotte durch Lastenräder und E-Bikes ersetzen und Carsharing-Modelle nutzen. Als Erfolgsbeispiel nennt der VCÖ die Firma Püspök am Standort Parndorf.
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