Warum sinkt Elon Musk auf Twitter?

Tesla-Chef Elon Musk hat am Mittwoch (Ortszeit) die Zentrale des Kurznachrichtendienstes Twitter in San Francisco besucht. Er scherzte bei seiner Ankunft und brachte ein Waschbecken in die Twitter-Zentrale.

Er hat ein Video seiner Ankunft auf der Plattform hochgeladen, die ihm bald gehören wird. Darin wurde er gesehen, wie er mit einem Hecht zum Hauptquartier marschierte. Er betitelte den Twitter-Beitrag: „Lass es sacken.“ Wenig später twitterte er, dass er bei seinem Besuch viele „nette Leute“ kennengelernt habe.


„Lass es sacken“ könnte man auf Deutsch wörtlich mit „Lass es sacken“ übersetzen, aber dieser Ausdruck wird normalerweise verwendet, um zu sagen, dass du etwas sacken lassen solltest.

https://twitter.com/elonmusk/status/1585341984679469056

Musk beruhigt Twitter-Mitarbeiter


Offenbar wollte Musk nach all dem Hin und Her um den Kauf der Social-Media-Plattform Spaß an der Aktion haben. Zuletzt hatten Medienberichte über möglichen Stellenabbau bei Mitarbeitern wohl für lange Gesichter gesorgt.


Wie Bloomberg am Donnerstag von einem Insider erfuhr, soll Musk bei seinem Besuch die Twitter-Mitarbeiter beruhigt und erklärt haben, dass er nicht vorhabe, drei Viertel aller Stellen nach der Übernahme zu streichen.

Vereinbarung kurz vor dem Abschluss


Laut einem Medienbericht soll die Übernahme an diesem Freitag abgeschlossen werden. Wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen Insider berichtet, haben Banken bereits damit begonnen, 13 Milliarden Dollar in bar zu überweisen, um Musks Übernahme zu unterstützen. Sobald die endgültigen Abschlussbedingungen erfüllt sind, erhält Musk die Mittel, um die Transaktion am Freitag abzuschließen, sagte die Zeitung.

Musk hat auf Twitter für Chaos gesorgt


Der reichste Mann der Welt hatte angekündigt, Twitter für 44 Milliarden Dollar (43,9 Milliarden Euro) übernehmen zu wollen. Inklusive Nebenkosten beläuft sich die Summe auf 46,5 Milliarden Dollar. Unterdessen hatte Musk behauptet, er würde sich von der Übernahme zurückziehen, was das Twitter-Management nicht akzeptieren wollte. Musk stimmte später zu, es zurückzukaufen. Die Twitter-Aktien stiegen im erweiterten Handel um etwa 1,1 Prozent auf 53,91 US-Dollar und damit leicht unter den Angebotspreis von Musk.

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