Weitere Einschränkungen nach Bahnstreik möglich

29.11.2022 07:11 (29.11.2022 07:11)

Der Bahnstreik endete um Mitternacht. ©APA/EVA MANHART

Der Bahnstreik endete um Mitternacht und die ÖBB-Züge sind am Dienstag wieder unterwegs. Dennoch kann es zu Einschränkungen, Verspätungen oder Ausfällen kommen.

Nach dem 24-stündigen Warnstreik der Bahnbeschäftigten nehmen die ÖBB am Dienstag den Personen- und Güterverkehr wieder auf. Von Zeit zu Zeit kann es aber dennoch zu Einschränkungen, Verzögerungen oder Ausfällen kommen. Doch in dieser Woche könnte es in einer anderen Branche wieder zu Streiks kommen: Diesmal wäre der Einzelhandel für zwei Tage betroffen.

Vom Bahnstreik am Montag waren viele Pendler und Autofahrer betroffen

Erfolglose Verhandlungen im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen zwischen Bahn und Arbeitgebern führten Anfang der Woche zum Warnstreik, der den österreichischen Schienenverkehr lahmlegte.

In Österreich verkehren laut ÖBB normalerweise täglich rund 8.000 Personen- und Güterzüge unterschiedlicher Betreiber. Täglich werden fast eine Million Fahrgäste befördert. Am Montag blieb es jedoch beim Streik, wie sich Chefunterhändler des Arbeitgebers, Gerhard Tauchner, am Veranstaltungsort am Wiener Matzleinsdorfer Platz davon überzeugen konnte. Aber auch in den übrigen Bundesländern wurde gestreikt, zum Leidwesen von Reisenden und Autofahrern.

Am Wochenende droht der Handelswarnstreik

Auch die Brauereien traten am Montag in einen dreistündigen Streik. Die nächste Runde der Handelsgespräche ist für Dienstag geplant. Die Gewerkschaft habe bereits beim ÖGB die Zustimmung zum Streik eingeholt, teilte die Gewerkschaft in einer Aussendung mit. Kommt es zu keiner Einigung, droht nächsten Freitag und Samstag ein Arbeitsstopp.

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