Aber es würde lange dauern
Der Ministern könnte das gesamte Sonnensystem auslöschen
Ein kleiner Stern könnte ausreichen, um das gesamte Sonnensystem aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wissenschaftler haben es errechnet. Es gibt jedoch keinen unmittelbaren Grund zur Sorge.
Gepostet: vor 26 Minuten
Unser gesamtes Sonnensystem: weg. Alles Leben auf dem Planeten Erde: ausgelöscht. Dieses Szenario könnte dank eines Ministars Wirklichkeit werden.
Wie Wissenschaftler in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society schreiben, könnte der Flug eines kleinen Sterns vom Planeten Neptun ausreichen, um alle anderen Planeten zusammen zum Absturz zu bringen und das gesamte Sonnensystem zu zerstören.
Auch Merkur und Jupiter spielen eine Rolle
Diese Überflüge von Sternen und Planeten sind im Universum relativ häufig. Wenn der Stern groß genug wäre, um Neptuns Umlaufbahn nur um 0,1 Prozent zu verändern, könnte das ausreichen, um das gesamte System zu verschmutzen.
Das Überfliegen des Einzelsterns reicht jedoch nicht aus. Vielmehr errechneten die Wissenschaftler, dass auch Merkur und Jupiter gleichzeitig das Perihel erreichen müssten. Dies ist der Bahnpunkt eines Planeten, der der Sonne näher ist. In Kombination mit dem Flug der Sterne würde die Schwerkraft des gesamten Sonnensystems aus dem Gleichgewicht geraten.
Die Veränderung dauert mehrere Millionen Jahre
Laut Wissenschaftlern gäbe es zwei Möglichkeiten, wenn alle Möglichkeiten zusammenspielen würden. Entweder würde Merkur aus seiner Umlaufbahn herausgezogen und aus dem Sonnensystem vertrieben, oder er würde mit der Venus, der Erde oder sogar der Sonne selbst kollidieren.
Die Veränderung der Umlaufbahnen und die daraus resultierenden planetaren Erschütterungen würden jedoch Millionen von Jahren dauern, schreiben Wissenschaftler weiter.
Das größte Problem ist, dass die Sonne anschwillt
„Das Ausmaß der Sternüberflüge ist noch nicht vollständig erforscht“, sagte Garett Brown, ein Doktorand in Computerphysik am Department of Physical and Environmental Sciences (PES) der University of Toronto, gegenüber Universe Today.
Derzeit gehe man jedoch davon aus, dass sich die Sonne in etwa fünf Milliarden Jahren vollständig ausdehnt und das Sonnensystem verschlingt, sagt Brown. „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vorbeiflug von Sternen unser Sonnensystem aus dem Gleichgewicht bringt, ist also kein Problem, über das man sich Sorgen machen muss.“ (zis)