Seufzen! © GameMill-Unterhaltung
Mit 40 verschiedenen Charakteren aus beliebten Nickeloden-Serien wie SpongeBob, Garfield oder Hey Arnold! und diversen Schaltungen fehlt es dem Spiel nicht an Inhalt. Auch die Individualisierungsmöglichkeiten für Karts und Motorräder scheinen endlos.
Aber genau hier liegt das Problem. Jeder Charakter, jedes Fahrzeug und sogar jede Fahrzeugoption wirkt sich unterschiedlich auf Geschwindigkeit, Beschleunigung und Fahrverhalten aus. Eltern sollten also bereit sein, ihrem Kind zu erklären, warum es jetzt den Auspuff mit den Blumen wählen muss und nicht den coolen mit den Flammen, denn das macht das Auto langsamer. Die vielen Optionen lassen ein Spiel, in dem man nur fahren möchte, zu überladen erscheinen.
Vor jedem Rennen wählen Sie auch Ihre Besatzungsmitglieder aus, was sich auf die im Rennen verfügbaren Boosts oder Power-Ups auswirkt. Dies fördert zwar das Experimentieren, schafft aber auch ein ungleiches Spielfeld während des Rennens, da jeder Spieler über unterschiedliche Spezialfähigkeiten verfügt. Die Kartsteuerung ist für die meisten Charaktere und Fahrzeuge akzeptabel, aber sie fühlen sich nie so gut oder reibungslos an. Hier hilft es sicherlich, möglichst viel abzuleiten.
Machen Sie Platz dafür! © GameMill-Unterhaltung
Bei der Anzahl der Rennstrecken und ihrer Vielfalt an Themen, Sprüngen und Alternativrouten gibt es nichts zu meckern. Manche Strecken sind allerdings so vollgestopft mit Münzen, Boostpads oder anderen Dingen, dass man den Wald vor lauter Bäumen kaum sieht. Mit den neuen Arenaleveln sieht es besser aus. Mehrere Spielmodi, in denen Sie Gegner fangen oder mit Bällen auf sie schießen müssen, frischen das Spiel zwischen den Läufen auf.
Da Spiele mit lokalem Multiplayer heutzutage rar gesät sind, ist es umso erfreulicher, dass Nickelodeon und das Entwicklungsstudio GameMill diese Möglichkeit genutzt haben. Insgesamt vier Fahrer können lokal und zwölf online antreten.
Hat jemand Schleimrutsche gesagt!? © GameMill-Unterhaltung
Das Spiel bietet zwei schwierigkeitsbezogene Einstellungen. Dabei kann man einerseits die Schwierigkeit der Computergegner und andererseits die generelle Geschwindigkeit des Spiels einstellen. Die Idee, eine separate Einstellung für die Geschwindigkeit zu haben, ist großartig. Leider spürst du selbst auf dem schnellsten Level nicht wirklich schnelle Geschwindigkeit, es sei denn, du fährst gerade auf einen Slime Speedway. Leider ist dies eine weitere verpasste Gelegenheit für Entwickler. Eine noch schnellere vierte Etappe hätte nicht geschadet. Bei bestimmten Routen gibt es sogar Leistungsprobleme und so starkes Stottern, dass jegliches Geschwindigkeitsgefühl verloren geht und das Spiel unspielbar wird.