Zusammenstöße mit der Polizei bei Protesten in China

In China ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. In der südchinesischen Stadt Guangzhou wurden laut Augenzeugen und den Videoaufnahmen in der Nacht Gegenstände auf Polizisten geworfen. Es gab auch mehrere Festnahmen.

In China kam es infolge der Null-Covid-Politik und der damit verbundenen Lockdowns zu einer landesweiten Protestwelle, unter anderem in Peking und Shanghai. Auch in Guangzhou gingen die Menschen nachts auf die Straße, doch Sicherheitskräfte gingen in Ketten gegen die Demonstranten vor.

Online veröffentlichte Videoaufnahmen zeigten Polizisten, die auf einer Straße im Bezirk Haizhu auf sie losgingen, und neben ihnen lagen Glasscherben auf dem Boden. Die Menschen schrien, dann soll fast ein Dutzend Männer mit gefesselten Händen weggebracht worden sein.

Der Bezirk Haizhu mit einer Bevölkerung von über 1,8 Millionen meldete die Mehrheit der CoV-Fälle in Guangzhou. Große Teile des Landkreises sind seit Ende Oktober gesperrt. Im November brachen Demonstranten die Ausgangssperren der Stadt, um gegen die CoV-Beschränkungen zu protestieren.

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