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Die Universität St. Gallen befreit zwei Lehrer. Plagiatsvorwürfe werden Ihnen zum Verhängnis. (Bild einer Bildagentur)
Zwei Professoren der Universität St. Gallen (HSG) vorübergehend freigestellt. Grund sind Plagiatsvorwürfe und Kritik an der Leitung eines Forschungsinstituts. Vorwürfen wird nachgegangen und die HSG setzt eine Sonderkommission ein.
Der Präsident des Hochschulrats, Bildungsdirektor Stefan Kölliker (SVP), habe die Ausnahmen auf Antrag von HSG-Rektor Bernhard Ehrenzeller (69) erteilt, teilte die Hochschule am Freitag mit. Die beiden betreffenden Lehrer werden nicht genannt.
Erst vor wenigen Tagen begründete Rektor Ehrenzeller die Entscheidung, Lehrkräfte trotz neuer Vorwürfe weiter unterrichten zu lassen. «Als Arbeitgeber mit Fürsorgepflicht kann die HSG aufgrund von Medienberichten keine globale Neubewertung vornehmen», sagte er gegenüber SRF. „Bisher konnten wir keine Verstöße gegen die Grundsätze der wissenschaftlichen Integrität feststellen.“ Jetzt also die Wendung: Warum?
erklärt der Rektor der HSG
„Es gab mehrere Beschwerden gegen diesen Lehrer. Der Hauptvorwurf war das Kopieren einer Lizenz. So schnell kannst du das nicht herausfinden. Es gibt einen Experten, der zu dem Schluss kam: Es gibt kein Plagiat. Nun gab es einen weiteren Außenbericht. Dieser Rezensent sagte: Ich habe ganz andere Seiten gefunden. Deshalb schauen wir noch einmal nach, ob das stimmt oder nicht“, sagte Ehrenzeller dem Nachrichtenportal „FM1“ in der Ostschweiz. Der Verdacht verstärkte sich. Auch dank einer Studentin.
“Er schickte uns seine Arbeit, die wir untersuchten. Innerhalb eines Tages konnten wir feststellen, dass etwas da war.” Auch ein Vertuschungsversuch kam ans Licht: «Wir konnten feststellen, dass der Professor Publikationen aus der Datenbank der Universität St. Gallen gelöscht hatte. Es handelt sich um eine Beweisvertuschung, also mussten wir die Massnahme ergreifen.» einer vorläufigen Freiheit sofort heute.”
Und was ist mit dem zweiten beurlaubten Lehrer? „Er ist ein sehr enger Kollege. Sie sind als Co-Rektoren gemeinsam am selben Institut. Da wir gemerkt haben, dass die gegenseitigen Abhängigkeiten so hoch sind, dass eine Untersuchung behindert werden könnte, mussten wir auch ihn entlassen.“
Unabhängiger Anwalt als Ansprechpartner
Die vorläufige Ausnahmeregelung gilt bis zur Anordnung endgültiger Massnahmen. Thomas Friedli, ordentlicher Professor für Betriebswirtschaftslehre an der HSG, wurde mit sofortiger Wirkung zum Administrator der Institutsleitung ernannt.
Als „Öffentlichkeitskampagne“ bildet die Hochschule einen Sonderausschuss mit Bildungsdirektor Stefan Kölliker, Bundeskanzler Bernhard Ehrenzeller und dem zukünftigen Kanzler der HSG.
Zudem soll ein unabhängiger ausserkantonaler Anwalt als Ansprechpartner fungieren. Die St Galler Tagblatt» berichtete kürzlich darüber, und die Vorwürfe wurden von einem unabhängigen Gutachter bestätigt. Zuvor hatte die «NZZ am Sonntag» über den Plagiatsvorwurf berichtet. (SDA/Abt.)
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