Die Gesundheit
Die ersten Dosen der gegen das Coronavirus angepassten Impfstoffe werden seit Mitte der Woche in den Impfzentren des Landes verabreicht, es gab keine Eile. Weitere an neue Virusvarianten angepasste Impfstoffe sollen nächste Woche verfügbar sein.
16.09.2022 26.05.2022
Online seit heute, 5.26 Uhr
Das Warten auf angepasste Impfstoffe gegen das Coronavirus hat vorerst ein Ende. Seit Mittwoch ist der auf die BA.1-Variante angepasste Impfstoff von Biontech-Pfizer im Einsatz. Geimpft wird in Impfzentren, aber auch in Impfbussen und Arztpraxen. Es sollte mit dem Arzt abgeklärt werden, ob der bisher verwendete Impfstoff oder der angepasste Impfstoff verwendet wird. Das Gesundheitsministerium erhofft sich dadurch einen besseren Schutz vor den vorherrschenden omicron-Mutationsvarianten BA.4 und BA.5.
Bisher wurde noch keine angepasste Impfung durchgeführt, die Notrufzentrale Niederösterreich spricht aber von einer „erhöhten Nachfrage“. Am ersten möglichen Tag der Impfung mit dem angepassten Impfstoff wurden laut Notruf Niederösterreich rund 1.200 Erst- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt, jedoch nicht alle mit dem neuen Impfstoff. Einige Personen wollten den Impfstoff erhalten, den sie bereits beim vorherigen Termin gut vertragen hatten.
Weitere neue Impfstoffe folgen in Kürze
Unterdessen läuft bereits die Auslieferung von Modernas neuem Impfstoff „Spikevax“. Rund 1,7 Millionen Dosen Moderna-Impfstoff werden im September nach Österreich geliefert. Jede fünfte Impfdosis geht nach Niederösterreich.
Der zweite Impfstoff von Biontech-Pfizer könnte laut Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Verbraucherschutz bereits nächste Woche eintreffen. Diese ist an die aktuell gültigen Varianten BA.4 und BA.5 angepasst.
Der Unterschied zwischen den beiden Impfstoffen sei nicht krass, wird betont. Der auf die BA.1-Variante angepasste Impfstoff zeigt nach Angaben des Gesundheitsministeriums gute Wirkungen gegen BA.4 und BA.5.
Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) fordert eine Auffrischung des Impfschutzes. „Impfungen sind eine der wichtigsten Maßnahmen für einen guten Herbst und Winter“, sagt Rauch. Die neuen Impfstoffe werden zusätzliche Mittel bereitstellen, um die Bevölkerung vor einer schweren Coronavirus-Erkrankung zu schützen.