Diese Familie wurde bis Mitternacht im Flughafen Zürich eingesperrt

Aktualisiert am 6. Januar 2023, 22:07 Uhr

Flughafen Zürich: Familie bis Mitternacht im Terminal eingesperrt; die Polizei muss sie freilassen

Eine Familie landet verspätet in Zürich und verpasst ihren Anschlussflug nach Genf. Aber dann kommt es noch schlimmer: Sie lassen dich nicht aus dem Flughafen.

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Weil die Maschine aus Tel Aviv verspätet in Zürich landete, verpasste die Familie Ashtamkar ihren Anschlussflug nach Genf.

Instagram/dave.ashtam

Dann kommt es noch schlimmer: Alle Flughafenschalter sind bereits geschlossen.

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Da das Transithotel bereits voll war, musste die Familie im Terminal schlafen.

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Das ist es, worum es geht

  • Mehrere Familien sind am Donnerstagabend am Flughafen Zürich gestrandet.

  • Ein Familienvater rief aus Verzweiflung die Polizei.

  • Eine der anderen Familien war mit einem Baby unterwegs, die Behörden konnten ihnen nicht helfen und sie mussten die Nacht im Terminal verbringen.

David Ashtamkar ist sauer: In einer Instagram-Story schildert der Familienvater, wie er mit seiner Frau und zwei Kindern sowie zwei weiteren Familien in einem Terminal am Flughafen Zürich eingesperrt ist. Die Ashtamkars waren auf der Durchreise, aber ihr Flug von Tel Aviv hatte etwa eine Stunde Verspätung und die Familie verpasste ihren Anschlussflug nach Genf.

Als der Familienvater zu einem Transferschalter will, haben alle schon geschlossen. Nach einem Hin und Her durch den Flughafen Kloten landen sie schließlich im Terminal D. Aber auch dann ist nur die Sicherheitskontrolle geöffnet. Als Reisende aus dem Nicht-Schengen-Raum können die vier nicht ausreisen. Letzte Chance: das Transit Hotel. Da dieser aber schon voll ist, muss die Familie im Terminal schlafen.

Die Familie mit einem Baby bleibt im Terminal

Ashtamkar ist verzweifelt: Er ruft die Polizei. „Er kam gegen 12.15 Uhr und hat uns rausgelassen“, sagt der Mann zu „Blick“. Die Kantonspolizei Zürich bestätigte den Einsatz. Die Beamten “brachten die Familie schließlich an die Öffentlichkeit”, sagt ein Polizeisprecher.

Die Ashtamkars konnten in einem Hotel in der Nähe des Flughafens übernachten. Eine der beiden anderen “gefangenen” Familien hatte weniger Glück: Das Paar wollte mit einem Baby nach São Paulo reisen. Sie hatten kein Visum für die Schweiz, also mussten sie im Terminal schlafen.

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