Lustenau bleibt im Saisonziel “realistisch”.

Bundesliga

Nach 22 Jahren Abstinenz kehrt Austria Lustenau in diesem Jahr zum Bundesliga-Admiral zurück. Daher fiebert das „grüne“ Österreich dem Saisonstart am 24. Juli gegen die WSG Tirol entgegen. „Wir spielen gegen viele attraktive Konkurrenten. Die Vorfreude ist riesig“, sagte Trainer Markus Mader. Für die erste Staffel ist das Saisonziel klar definiert: „Klar, das bleibt, jedes andere Ziel wäre unrealistisch.“

21.07.2022 16.08.2022

Ab heute, 8.16 Uhr online

Auch heute noch suchen die Lustenauer nach Form. In den Testspielen zur Vorbereitung auf die neue Saison blieb die Mannschaft deutlich hinter den Erwartungen zurück. Mader beschrieb die gezeigten Auftritte sogar als „katastrophal“. Den beiden Treffern gegen die Nachbarklubs FC Dornbirn (3:2) und Dornbirner SV (5:0) stehen drei klare Niederlagen mit 0:4 gegen Wil, St. Louis gegenüber. Gallen und Köln.

Neben Duellen mit prominenten Namen wie Red Bull Salzburg, Sturm Graz, Rapid oder Austria Wien werden die Duelle mit Altach besonders brisant. Erstmals seit 1999/2000 wird es in der Bundesliga Regionalderbys geben. Mader freut sich auf diese Spiele. „Es ist sicher, dass das Stadion voll sein wird. Wir freuen uns darauf.“

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Blut in der Offensive

Vor allem der Beginn der 42-Tore-Offensive tut Lustenau weh. Haris Tabakovic, der in der vergangenen Saison mit 27 Treffern Torschützenkönig der 2. Liga war, sucht nun nach Toren für die Wiener Austria. Der Leihspieler Muhammed Cham, der 15 Tore in der Liga aufzuweisen hat, kehrte zum französischen Kollaborateur Clermont Foot zurück. Zwei Spitzenspieler, die laut Mader “nicht mehr so ​​ersetzt werden können wie in der vergangenen Saison”.

Deshalb ist es oberste Priorität, einen Stürmer zu verpflichten, und auch ein Torhüter soll kommen. Mit Anthony Schmid haben die Vorarlberger bereits einen der überragenden Offensivspieler der vergangenen Saison des Zweitligisten des FAC-Vizemeisters verpflichtet. Die Personalplanung ist noch in vollem Gange. Um in der Bundesliga Fuß zu fassen, sind laut Mader weitere Verstärkungen unabdingbar.

GEPA/Armin Rauthner Tabakovic feuerte Lustenau in die Bundesliga, wechselte dann aber von Wien nach Österreich

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Wie in der Vorsaison rechnet der Klub mit der Unterstützung Frankreichs. Mader stellte sich Verstärkung vor. „Wir hoffen, dass sie bald in den Kader aufgenommen werden“, sagte er. Am Donnerstag kehrte Cem Türkmen, 20, nach Österreich zurück. Er war bereits während der Aufstiegssaison von Clermont an den Rhein gewechselt. Lustenau hatte zuletzt vier Spieler vom Ligue 1-Klub ausgeliehen, die einen erheblichen Anteil am Aufstieg hatten.

Wegen zu vieler Legionäre im Kader verzichten die Vorarlberger in der kommenden Saison auf Geld aus dem österreichischen Boot. „Wir hätten es nicht anders machen können“, erklärte Mader mit Blick auf die finanziellen Möglichkeiten des Klubs. „Wir wollten österreichische Spieler verpflichten, aber als wir ihnen das Angebot unterbreiteten, dachten sie nicht, dass ein Bundesligist so niedrige Gehälter zahlen kann.“

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