Nach der Apfelspray-Attacke auf Natalie Rickli: Gerichtspolizist.

Bei der Einweihung des ersten Zürcher Impfbusses im August 2021 in Gossau ZH kam es zu einem Skandal: Ein Maurer/Baumeister aus Tösstal ZH bespritzte die SVP-Regierungsrätin und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli mit einer Apfelschorle.

Rund zwei Dutzend Demonstranten hatten sich mit kleinen Mädchen Gehör verschafft und versucht, die Veranstaltung zu stören. Unter ihnen war der Angeklagte.

Laut Bußgeldbescheid sei der Angeklagte «schnell» auf Rickli zugegangen und habe sie mit Apfelspritzer aus einer PET-Flasche bespritzt, «um sein Unbehagen zu betonen». Nach dem Angriff flüchtete der Mann. Kurz darauf wurde er von der Polizei festgenommen. Allerdings wurde ein Polizist in Zivil verletzt. Der Maurer wurde am Tag nach dem Vorfall freigelassen.

Die Staatsanwaltschaft verurteilte ihn wegen Gewalt und Drohungen gegen Behörden und Beamte zu einer bedingten Busse von 90 Tagessätzen à 140 Franken und einer Busse von 2700 Franken. Zudem verhängten sie Prüfungsgebühren von 1000 Franken.

Da der Maurer dieses Urteil nicht akzeptierte, kommt der Fall am Dienstag vor das Bezirksgericht Hinwil. Bestätigt das Gericht das Urteil, kommen zu den Kosten von CHF 3700.– Gerichtskosten hinzu. Zudem hat der verletzte Polizist Zivilklage eingereicht, die vor dem Zivilgericht anhängig ist.

Die Anhörung ist für 8.15 Uhr angesetzt.

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