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Erstellt: 17.11.2022, 22:13
Von: Natalie Hull Drawbar
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Der Puls zeigt an, wie schnell das Herz Blut durch den Körper pumpt. Stress und Krankheit wirken sich negativ auf Ihren Ruhepuls aus – das erhöht das Herzinfarktrisiko.
In der Regel kontrolliert der Arzt sie zusammen mit dem Blutdruck; Es ist wichtig, dass jeder von Zeit zu Zeit seinen Ruhepuls überprüft. Der Herzschlag pro Minute ist am linken oder rechten Handgelenk leicht zu spüren. Ist der Ruhepuls zu hoch, steigt das Risiko einer Herzschädigung. Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz sind die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Neben Bluthochdruck ist auch eine hohe Herzfrequenz ein Risikofaktor. Häufige Herzschläge sind anstrengend für das Herz und können im schlimmsten Fall tödlich sein. Wer einen anhaltend hohen Ruhepuls mit Tachykardie hat, hat ein erhöhtes Herzinfarktrisiko.
Ein normaler Puls ist wichtig, was bedeutet das?
Ein erhöhter Ruhepuls, den Sie ganz einfach am Handgelenk ablesen können, ist ein Risikofaktor für Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz. (Ikonenbild) © Voyagerix/Imago
Die Pulse, die wir an unserem eigenen Handgelenk oder an der Seite unseres Halses spüren, sind Pulswellen. Diese werden durch die Bewegung des Blutes verursacht, das mit jedem Herzschlag gegen die Wände der Arterien drückt. Der Puls entspricht der Herzfrequenz, also den Herzschlägen pro Minute. Um einen wahren Wert für einen Ruhepuls zu erhalten, wird der “Ruhepuls” auch im Sitzen oder Liegen gemessen. Bei Herzrhythmusstörungen kann der messbare Puls vom Herzschlag abweichen, das sogenannte Pulsdefizit, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet.
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Ein normaler Puls zeigt laut der Deutschen Herzstiftung eine Herzfrequenz von 60 bis 80 Schlägen pro Minute. Auch der Puls kann je nach Tag und Belastung schwanken. Alter, Anstrengung und Fitness sind Faktoren, die die Herzfrequenz beeinflussen. Zur Orientierung: Freizeitsportler haben meist einen Puls zwischen 60 und 70, Menschen ohne Training oft über 80. Bei Spitzensportlern schlägt das Herz in Ruhe nur etwa 40 Mal pro Minute.
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Welcher Puls ist gefährlich?
Ein dauerhaft hoher Puls kann ein Zeichen für eine schlechte körperliche Verfassung sein. Ursachen dafür sind häufig Rauchen, hoher Kaffee- und Alkoholkonsum sowie Bewegungsmangel. Ein hoher Ruhepuls kann aber auch ein Warnzeichen für eine Krankheit wie Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht sein. Schlägt das Herz ununterbrochen mit mehr als 140 Schlägen pro Minute, besteht die Gefahr eines gefährlichen Herzversagens. Auch hormonelle Veränderungen oder eine Schilddrüsenüberfunktion können einen erhöhten Ruhepuls mit Tachykardie verursachen.
Herzfrequenz zu hoch, auch nachts: Anzeichen einer Herzinsuffizienz mit Herzinfarktgefahr
Im Schlaf und in der Nacht nimmt die Herzfrequenz normalerweise ab. Dann geht unser Körper in den Schlafmodus und das Herz pumpt weniger Blut. Ein schwaches oder krankes Herz ruht oft auch dann nicht, wenn der Betroffene schläft. Dann liegt der Ruhepuls bei etwa 80 Schlägen pro Minute. Experten sprechen in diesen Fällen von einem steifen Puls. Es tritt häufig bei Diabetikern auf und erhöht das Risiko für Herzinfarkt und plötzlichen Herztod.
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen zum relevanten Gesundheitsthema und ist daher nicht zur Selbstdiagnose, Behandlung oder Medikation gedacht. Es ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch. Individuelle Fragen zu klinischen Bildern kann unsere Redaktion leider nicht beantworten.