Hautirritationen So behandeln und verhindern Männer Rasurbrand richtig
Nach der Rasur ist die Haut vieler Männer sehr gereizt
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05.08.2022, 10:42 5 Minuten Lesezeit
Barthaare wachsen unaufhörlich – bis zu vier Millimeter täglich wachsen sie, sehr zum Leidwesen vieler Männer, die glatte Haut bevorzugen und sich täglich rasieren müssen. Die Folge ist eine schmerzhafte Verbrennung.
Regelmäßiges Rasieren reizt Männerhaut dauerhaft und reagiert entsprechend: Rötungen, Hautausschlag und Juckreiz gehören zu den typischen Symptomen von Rasurbrand, die sich besonders am Hals bemerkbar machen. Aber wie kommt es zu dieser Hautirritation? Das liegt an den fehlenden Hornhautschuppen, die durch die Rasierklingen entfernt wurden; sie schützen normalerweise die oberste Hautschicht vor äußeren Einflüssen. Infolgedessen gibt es zahlreiche kleinere Verletzungen, wie z. B. Schnittwunden, die sich leicht infizieren können. Umso wichtiger ist es, die Haut richtig auf die nächste Rasur vorzubereiten und danach zu pflegen. Nur so kann Rasurbrand vermieden werden. Was Männer beachten müssen, wird im Folgenden erklärt.
Rasurbrand vermeiden: So bereiten Sie Ihre Haut vor
Für eine gründliche Rasur sollten Sie sich Zeit nehmen. Je weniger Sie Ihre Haut auf den bevorstehenden Eingriff vorbereiten, desto größer ist das Risiko eines schmerzhaften und juckenden Hautausschlags; Seien Sie hier nicht wählerisch. Stattdessen ist es am besten, Folgendes zu tun:
Das mag zunächst seltsam erscheinen, ist aber eine bewährte Methode der Kosmetikerin: Legen Sie ein heißes, feuchtes Handtuch für zwei Minuten auf die zu rasierenden Körperpartien; dies öffnet die Poren und erleichtert Ihnen die Rasur. Haare entfernen Sie können auch ein Pre-Shave-Produkt (z. B. Rasieröl oder -creme) auf Ihre Haut auftragen, das wie ein Schutzfilm wirkt. Dies gilt auch für die Nassrasur und die Trockenrasur.
Wenn Sie sich lieber nass rasieren, sollten Sie immer eine Rasiercreme oder ein Rasiergel verwenden. Tragen Sie das Produkt großzügig auf und massieren Sie es in die Haut ein; Dadurch gleiten die Klingen leichter über die Haut. Generell gilt: Je länger die Zeit zwischen dem Auftragen und der eigentlichen Rasur vergeht, desto weniger wird Ihre Haut gereizt. Anschließend können Sie etwas Aftershave oder ein hautfreundliches Aftershave auftragen.
Beim Rasieren sollten Sie immer darauf achten, mit der Wuchsrichtung zu gehen. Wenn die Klinge scharf ist, wird Ihre Haut so glatt, als ob Sie gegen die Wuchsrichtung rasiert hätten; sie reagiert einfach viel entspannter darauf. Aus dem gleichen Grund ist es mindestens genauso wichtig, dass Sie die Klingen regelmäßig austauschen: Sind sie zu stumpf, gleiten sie nicht mehr über die Haut. Auch an alten Rasierklingen bleiben mit der Zeit Keime haften, die wiederum Hautentzündungen auslösen.
Und auch der Druck spielt bei der Rasur eine entscheidende Rolle: Um jedes Haar einzeln zu bekommen, drücken viele Männer ihren Rasierer zu fest auf die Haut und reizen sie damit völlig unnötig. Achten Sie auf einen gleichmäßigen und nicht zu starken Druck: Den Rest erledigen die Rasierklingen von alleine. Denn auch wenn dicke Barthaare mehr Druck erfordern als dünne, sollte man einen gesunden Mittelweg finden.
Nach der Rasur sollte die Haut von allen Pflegeprodukten befreit werden, am besten mit klarem Wasser. Sie können dann ein Aftershave-Produkt (wie eine Lotion) verwenden, um die Haut zu beruhigen und zu beruhigen. Bei empfindlicher Haut sollte das Produkt auf keinen Fall Alkohol enthalten, da es sonst die Rasiercreme begünstigt. Wenn Sie einen geeigneten Balsam gefunden haben, bleiben Sie dabei! Wechselnde Produkte reizen oft die Haut.
Viele Männer rasieren sich täglich den Bart und leiden unter Hautirritationen
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Behandlung von Rasurbrand: Darauf müssen Sie achten
Wenn es zu spät ist, Rasurbrand vorzubeugen, sollten die Symptome schnell gelindert werden. Das heißt für Sie in erster Linie: Rasieren Sie Ihre Haut nach Möglichkeit nicht, bis sie abgeheilt ist. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, können Sie die folgenden Tipps verwenden:
Kühlen Sie die betroffenen Stellen mit einem Eisbeutel oder Kühlkissen: Das kalte Wasser schließt die Poren wieder. Als nächstes muss die Haut sehr sorgfältig getrocknet werden; vermeiden Sie hier jede Form von Reibung. Reiben Sie die rasierten Stellen am besten mit einem trockenen Tuch ab. Anschließend können Sie ein Aftershave-Balsam (wichtig: alkoholfrei) verwenden, um die Haut zu beruhigen.
Alternativ gibt es auch bewährte Hausmittel gegen Rasurbrand wie Honig – die enthaltenen Polyphenole wirken entzündungshemmend. Oder Sie mischen sich eine Gesichtsmaske – alles, was Sie brauchen, ist etwas Quark, Kamillenöl und wieder Bienennektar. Mischen Sie die drei Zutaten und reiben Sie sie in die Haut ein. Nach 10 bis 15 Minuten sollte der Juckreiz nachlassen.
Auch in vielen Haarentfernungsstudios verwendet, ist Babypuder so sanft zur Haut wie effektiv. Es enthält Zinkoxid, das auf der Haut entzündungshemmend wirkt und Rasierschaum schnell entlasten kann. Achten Sie beim Kauf jedoch darauf, dass das Babypuder kein Talkum enthält – ihm wird eine krebserregende Wirkung nachgesagt.
Rasierschaum schmerzt besonders im Intimbereich
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Rasurbrand nach Intimrasur: Was hilft?
Gerade im Intimbereich kann ein Rasurbrand sehr unangenehm und schmerzhaft sein, vor allem wenn man die falschen Pflegeprodukte verwendet. Achten Sie darauf, ein Produkt zu wählen, das frei von Parabenen, allergenen Duft- und Farbstoffen ist. Verwenden Sie stattdessen ein Intimpflegegel, das speziell für den männlichen Intimbereich entwickelt wurde. Hausmittel wie Honig und Quark haben hier nichts zu suchen, wohl aber Kamille und Aloe Vera: Beide Komponenten wirken beruhigend und entzündungshemmend. Vermeiden Sie außerdem noch mehr Reibung mit Ihrer Schutzfolie. Gleiches gilt für weite Kleidung: Wann immer Sie unter Rasurbrand im Intimbereich leiden, ist es ratsam, enge Textilien zu vermeiden. Tragen Sie am besten lockere, luftige Kleidung, bis sich die Haut vollständig beruhigt hat.
Was tun bei eingewachsenen Haaren?
Eingewachsene Haare im Intimbereich sind besonders lästig und können zu einem ernsthaften Problem werden. Versuchen Sie, diese vorsichtig mit einer Pinzette zu entfernen (vorher desinfizieren!) – ist dies nicht möglich, kann eine Salbe helfen. Dieser wird über das eingewachsene Haar gerieben und mit einem Pflaster abgedeckt, damit die Wunde heilen kann. Hilft keiner der Tipps oder bemerken Sie erste Anzeichen einer Entzündung, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen. Andernfalls laufen Sie Gefahr, durch die eingewachsenen Haare ein Furunkel zu entwickeln, das nur operativ entfernt werden kann. Es ist ein langer und schmerzhafter Prozess, den Sie vermeiden können, indem Sie die richtigen Vorsichtsmaßnahmen treffen.
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