Tod des Red-Bull-Chefs: Der Milliardär Dietrich Mateschitz ist gestorben

Trauer um den Gründer des Energy Drinks

Der Chef von Red Bull Dietrich Mateschitz (†78) ist gestorben

Crash im Red-Bull-Imperium: Die Sportwelt trauert um einen der größten Mäzene der Geschichte. Der österreichische Geschäftsmann und Milliardär Dietrich Mateschitz ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Er hinterlässt einen Weltkonzern, der sich dem Sport verschrieben hat.

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Der Chef von Red Bull Dietrich Mateschitz (†78) ist gestorben.

Die Gerüchte um den besorgniserregenden Gesundheitszustand von Didi Mateschitz haben sich bewahrheitet. Der Österreicher starb im Alter von 78 Jahren.

Als Gründer von Red Bull hinterlässt Mateschitz einen riesigen Fußabdruck: Er machte den Energy-Drink-Hersteller zur wertvollsten Marke Österreichs (coole 15 Milliarden Franken). Und auch sportlich setzte er völlig neue Maßstäbe: Mateschitz feierte sechs Weltmeistertitel für seine Formel-1-Piloten und mehrere Champions-League-Teilnahmen für die verschiedenen Bulls-Fußballteams.

Die Erfolgsgeschichte des Unternehmers Mateschitz begann 1984, als er gemeinsam mit der thailändischen Unternehmerfamilie Yoovidhya Red Bull gründete und drei Jahre später mit der Einführung des Energy Drinks den Getränkemarkt revolutionierte. Das Unternehmen beschäftigt derzeit weltweit rund 13.000 Mitarbeiter.

Mateschitz verankert seine Marke vor allem im Sport

Mittlerweile ist Red Bull mehr als nur eine Getränkemarke, sondern auch ein Gigant in den unterschiedlichsten Sportarten. Mateschitz-Teams sind in den Top-Disziplinen ganz vorne mit dabei: In der Formel 1 gewann Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel von 2010 bis 2013 vier Weltmeistertitel in Folge, Max Verstappen krönte sich 2021 und 2022 zum F1-Champion.

Und der kleine Bruder von Red Bull Alpha-Tauri-Honda wurde unter anderem mit Geldern der Brause Group auf die Erfolgsspur gebracht. In der vergangenen Saison holte der Franzose Pierre Gasly in einem chaotischen Rennen in Monza überraschend den Sieg für den Rennstall.

Schweizer Athleten profitieren vom Red-Bull-Imperium

Auch Red Bull spielt heute auf der großen Bühne des Fußballs: Die Champions-League-Klubs Leipzig und Salzburg gehören mittlerweile zum Imperium, dazu Teams aus New York, zwei aus Brasilien und eines aus Ghana. Diese Verpflichtungen sind nicht unanfechtbar. Aber es gelingt ihnen auf jeden Fall.

Auch viele Schweizer Sportler profitieren vom Sponsoring des Milliardärs. Ski-Ass Marco Odermatt, Triathletin Daniela Ryf, Freestyle-Skifahrerin Fanny Smith und Rennfahrer Sébastien Buemi – sie alle können bei ihren Rennen auf die finanzielle Unterstützung von Red Bull zählen. «Das zeigt, wo ich herkomme», freute sich Odermatt 2021, als der Deal mit dem Energy-Drink-Giganten als Titelsponsor finalisiert wurde. “Es bedeutet mir viel.”

Alles „verrückte Ideen“ für die Brause Group

Mateschitz selbst findet seinen Einstieg in die unterschiedlichsten Sportarten verrückt. 2017 sagte er der „Bild“: „Ich hatte einfach die verrückte Idee. Mein Einstieg in die Formel 1 war im Grunde eine verrückte Idee, genau wie die Gründung von Red Bull.“

Mit diesen verrückten Ideen hat Mateschitz ein Imperium aufgebaut. Wie es nach dem Tod des Steirers weitergeht, bleibt abzuwarten. (str)

Dominanz der kleinen Dose: Die Marke Red Bull erobert die Welt des Sports (04:18)

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