Universitätsproteste in Salzburg: Mit dem Rektorat wurde eine Einigung erzielt

Darüber hinaus werden ab dem Sommersemester 2023 mindestens zwei weitere Lehrveranstaltungen eingerichtet, die eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Klimakrise ermöglichen. Geplant sind außerdem ein Tagungszyklus zum Thema und ein Preis für eine Lehre, die die verschiedenen Aspekte der Klimakrise besonders gut vermittelt. Das Rektorat erkennt in der Stellungnahme auch an, dass die Umsetzung der Maßnahmen personelle Ressourcen erfordert und die bestehenden Plätze „im Rahmen der jeweiligen wirtschaftlichen Möglichkeiten“ ausgebaut werden müssen.

Unterstützung durch das Rektorat

Die Hausbesetzer werteten die Aktion als Erfolg. „Wir haben Lehrer und Schüler für das Thema sensibilisiert“, erklärt ein teilnehmender Schüler. „Aber klar ist auch, dass es weitergehen muss. Mobilität und Energiewende sind dringend notwendig. Auch Kommunen, Länder und Bund sind jetzt in der Pflicht zu handeln.“ Gleichzeitig wollen sie sicherstellen, dass die Universität die Forderungen umsetzt.

In Salzburg begann die Besetzung des Uniparks Nonntal am 16. November mit etwa 50 bis 60 Aktivisten, etwa 15 Personen bildeten den Kern des Protests. Der Kanzler der Universität Salzburg hat die Anliegen der Studierenden von Anfang an unterstützt. Rektor Hendrik Lehnert hatte Blockaden oder Evakuierungsmaßnahmen gegen die APA ausgeschlossen. Und in der Schlusserklärung hieß es auch: Das Rektorat sieht davon ab, Aktivistinnen und Aktivisten wegen Beteiligung an der Beschäftigung im Straf-, Zivil- oder Hochschulrecht nachträglich zu verfolgen.

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